Hilfe, die von Herzen kommt

Kreiskrankenhaus-Chefärztin Dr. Ursula Hurst nimmt für Patientinnen des
Brustzentrums Bergstraße vom Frauenbund gefertigte Herzkissen entgegen // Auftakt einer großangelegten Aktion und Zeichen der Solidarität

HEPPENHEIM | Oktober 2012. Die positive Nachricht: Immer mehr an Brustkrebs erkrankte Frauen werden geheilt. Entscheidende Bedeutung haben dabei die Früherkennung und die Weiterentwicklung der Medizin. Dennoch bleibt die Zahl der Brustkrebspatientinnen hoch: Jährlich werden in Deutschland 50.000 Neuerkrankungen registriert. Die bundesweite Aktion Lucia rückt das Thema ins öffentliche Bewusstsein, stärkt die Solidarität mit den Frauen und erinnert an die Verstorbenen. So dieser Tage auch in Heppenheim und Umgebung.

Seit Jahren setzen der Katholische Frauenbund in der Kreisstadt und die Kirchengemeinde Sankt Peter gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Silvia Rhiem, Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs. Dabei stehen sie in engem Kontakt mit Dr. Ursula Hurst, Ärztliche Leiterin am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim. Dr. Hurst hat das Brustzentrum Bergstraße (bzb) am Krankenhaus aufgebaut und leitet dies ebenso wie die Fachabteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. Bei einem Gottesdienst anlässlich der Aktion Lucia nahm die Chefärztin im Beisein von Fachoberärztin Dr. Andrea Müller in der Pfarrkirche Sankt Peter aus den Händen mehrere Frauenbundfrauen, darunter Vorsitzende Hiltrud Lennert, und der städtischen Gleichstellungsbeauftragten mehrere Herzkissen entgegen.

Bunt sind die Kissen, herzförmig sind sie. Zwischen Arm und Körper gebettet tun sie nach dem Entfernen von Brust- und Drüsengewebe dem Körper bei Wundschmerz gut. Zugleich streichelt der Wohlfühlmoment die Seele. Auch das ist nicht zu unterschätzen. Die Kissen sind allesamt Handarbeit, mit Liebe gemacht und viele weitere sollen in den kommenden Monaten folgen. Das haben Hiltrud Lennert und Silvia Rhiem Dr. Hurst versprochen. Inspiriert und motiviert von einem Bericht im Verbandsmagazin des Frauenbundes hatten sich in Heppenheim Frauen an die Arbeit gemacht, erste Kissen zu nähen, erzählte Hiltrud Lennert die Vorgeschichte. Unterstützung kam und kommt von Frauenbundgruppierungen aus der Nachbarschaft. Die Aktion zieht Kreise und Silvia Rhiem betonte: „Es kommt von Herzen und ist gut fürs Herz.“ Dr. Hurst ist begeistert von dem Engagement. Sie weiß die praktische Hilfe wie auch die Symbolkraft zu schätzen. Ihr Dankeschön sprach sie im Namen der Patientinnen des Brustzentrums aus.

„Es ist eine gute Tradition, dass wir die Aktion Lucia hier in einem Gottesdienst in Sankt Peter unterstützen“, hatte zuvor Pfarrer Thomas Meurer erklärt. Das Engagement des Frauenbundes verglich er mit dem Wirken von Schutzengeln. Die Kissen, betonte auch er, seien Ausdruck von Mitgefühl und Solidarität. Knapp 170 Neuerkrankungen werden jährlich im Brustzentrum therapiert, sagte Dr. Hurst. Die Frauen kommen aus weiten Teilen der Region. Mit dem Zentrum hat das Kreiskrankenhaus frühzeitig eine Vorreiterrolle im Kreis Bergstraße bei der Erkennung und Behandlung von Brustkrebs übernommen. Die Arbeit ist ganzheitlich und interdisziplinär angelegt, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Technologien kommen dabei zusammen. Mit Dr. Hurst steht eine renommierte Medizinerin an der Spitze der Einrichtung, die im engen Austausch mit internationalen Kollegen arbeitet. Das Zentrum ist nach Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie zertifiziert.
Ausführliche Informationen zum Brustzentrum Bergstraße gibt es im Internet unter www.kkh-bergstrasse.de/bzb.

aktion lucia 2012 v. th. zelinger


BILDUNTERSCHRIFT
GUT FÜR DEN KÖRPER, WOHLTUEND FÜR DIE SEELE: Herzkissen haben Mitglieder des Katholischen Frauenbundes aus Heppenheim und der Umgebung genäht. Sie können Brustkrebspatientinnen ein Stück Wohlbehagen geben. Bei einem Gottesdienst in der Heppenheimer Pfarrkirche Sankt Peter anlässlich der bundesweiten Action Lucia nahmen die Leiterin des Brustzentrums Bergstraße am Kreiskrankenhaus, Chefärztin Dr. Ursula Hurst, und Fachoberärztin Dr. Andrea Müller mehrere Kissen in Empfang. Weitere Herzkissen werden in den kommenden Monaten genäht. Das Foto zeigt von links: Silvia Rhiem, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heppenheim, Fachoberärztin Dr. Andrea Müller, Kerstin Vogl, Frauenbund, Chefärztin Dr. Ursula Hurst, Hiltrud Lennert, Vorsitzende des Frauenbunds in Heppenheim, Christina Ganter, Ursula Herberg und Rosemarie Alter, alle Frauenbund. Foto: Thomas J. Zelinger

Schwerpunktthema 2017-2018

Jahreslogo 2017

 
Gedanken zum Logo und zum Thema

Das bundesweite Schwerpunktthema 2017-2018 trägt den Titel „selbst·bewusst·offen“. Es stellt den Themenkomplex „Identität und Öffnung“ in den Mittelpunkt. Die eigene Identität stärken, das Bewusstsein für die vielfältigen Frauenleben schärfen und den Blick weiten für Bewegung, Veränderung, Integration, Frauenrechte sind die wichtigsten Ansätze. Indem wir Frauen in ihrer Vielfalt und mit ihren unterschiedlichen Lebensorten, Lebensentwürfen und Lebenslagen wertschätzen, stärken wir ihr Bewusstsein für ihre eigene Würde und Identität und ihre Verantwortung für die Gesellschaft. Wer bin ich? Wer ist mein Gegenüber? Wie gelingt ein gutes Miteinander? Das Schwerpunktthema lädt dazu ein, Antworten auf diese Fragen zu finden – persönlich, aber auch als Gruppe im Verband.Wir laden Sie herzlich zu den Veranstaltungen ein und freuen uns auf zahlreiche Begegnungen und Gespräche mit Ihnen! 

Um Mitglied im Katholischen Deutschen Frauenbund Zweigverein Heppenheim zu werden, müssen Sie nur den Aufnahmeantrag herunterladen, ausfüllen und entweder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Else Adler senden.

Else Adler
Bensheimer Weg 18
64646 Heppenheim


Bitte denken Sie an Ihre Unterschrift!


Wir freuen uns auf Sie!

 

2017 Vorstand 009

Der Katholische deutsche Frauenbund (KDFB) gründete sich 1903 in Köln und wie der Name schon sagt nur von Frauen. Zum ersten Mal wagten katholische Frauen, verheiratete und ledige, berufstätige und nichtberufstätige, selbständig den Schritt in die Öffentlichkeit. Der Verband war nicht in kirchliche Strukturen eingebunden, hatte aber einen Geistlichen beratend zur Seite.

Die Ziele des Verbandes waren ausgehend vom katholischen Glauben, der allgemeinen Frauenbewegung, eine katholische Frauenbewegung entgegenzusetzen. Frauen sollten motiviert und befähigt werden ihre Probleme selbst anzugehen. Den Frauen sollten gleiche Bildungsmöglichkeiten erschlossen werden wie den Männern. Sie sollten Gleichberechtigung erlangen. Auch die Berufsarbeit sollte rechtlich abgesichert und die soziale Sicherung der Frauen gesetzlich verankert werden.

Schon 1927 gründete Frau Frieda Ferrari unter diesen Gesichtspunkten den „Zweigverein Heppenheim“. Die damalige Landesvorsitzende des KDFB und Landtagsabgeordnete Frau Else Hattemer aus Darmstadt half unterstützend. Nach kürzester Zeit zählte der Zweigverein sein 500.

Mitglied. Während der gesamten Zeit setzte sich der Zweigverein Heppenheim neben den allgemeinen Zielen immer wieder für aktuelle Problemlösungen vor Ort ein. Die Frauen leisteten praktische Hilfe, boten Schulungen und Information an. Dies zählt bis zum heutigen Tag zu den Zielsetzungen des KDFB.

Der Zweigverein Heppenheim hat auch heute noch nahezu 500 Mitglieder. Unter dem Gesichtspunkt Frauen helfen Frauen zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten,

- zur vertieften Einsicht in die Fragen und Probleme einer im Wandel begriffenen Welt,
- zur Bereitschaft für eigenverantwortliche und zeitgemäße Mitgestaltung aller Bereiche der Gesellschaft in Kirche und Staat, in Familie und Beruf

werden auch heute zahlreiche Angebote und Aktionen gestartet.


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Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert


Katholischer Deutscher Frauenbund e.V.

zweigverein Heppenheim

 


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